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Di 18. - Do 20. November 2008 - Frankfurt am Main, Messegelände, Halle 5.1

IWF-Direktor Caruana warnt vor zu viel Optimismus in Finanzkrise

14.04.2008 - HAMBURG (dpa-AFX) - Der Direktor für Kapitalmärkte beim Internationalen Währungsfonds (IWF), Jaime Caruana, hat vor allzu großem Optimismus in der Finanzkrise gewarnt. "Realistisch betrachtet empfiehlt es sich, davon auszugehen, dass es noch eine lange Zeit braucht, bevor wir das Ende der Krise erreichen, und zu sagen, dass wir vielleicht noch nicht die Talsohle erreicht haben.

Es wäre keine große Überraschung, wenn wir auf noch weitere Schwierigkeiten treffen würden", sagte Caruana der Financial Times Deutschland (FTD, Montagausgabe) am Rande der IWF-Frühjahrstagung. Zuletzt hatten einige Beobachter Hoffnungen geschürt, dass das Schlimmste eventuell schon vorbei sein könnte.

Caruana warnte zudem vor dem Risiko eines regelrechten Kreditschocks. "Es gibt die reale Gefahr eines Kreditschocks in der Realwirtschaft. Die USA befinden sich im Epizentrum dieser Entwicklungen, aber eine deutliche Kreditstraffung ist auch in anderen Regionen der Welt sehr gut möglich, auch in Europa und der Euro-Zone", sagte er. In der Euro-Zone gebe es "einige Anzeichen aus Umfragen, dass die Straffung, die eingesetzt hat, bedeutend ist". "Wenn man sich fragt, was nun das Beste ist und welche Politik man machen sollte, ist es vernünftig anzunehmen, dass es auch in der Euro-Zone eine erhebliche Kreditstraffung geben wird."

jha/wiz



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