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Di 18. - Do 20. November 2008 - Frankfurt am Main, Messegelände, Halle 5.1

AKTIEN IM FOKUS: Deutsche Post und Postbank sehr schwach nach Pressebericht

07.07.2008 - FRANKFURT (dpa-AFX Broker) - Die Aktien der Deutschen Post und der Postbank haben am Montag unter einem Pressebericht über unterschiedliche Preisvorstellungen beim geplanten Verkauf der Postbank gelitten.

Die Aktien der beiden Unternehmen waren zwischenzeitlich die einzigen Verlierer im DAX und sackten damit als schwächste Werte an das Ende der Kursliste.

Bis 10.45 Uhr verloren die Aktien der Deutschen Post 2,80 Prozent auf 15,99 Euro, die Papiere der Tochter Postbank gaben mit minus 3,79 Prozent auf 50,56 Euro noch deutlicher nach. Der DAX gewann unterdessen 0,52 Prozent auf 6.304,61 Punkte.

Analystin Martina Noß von der Nord/LB verwies angesichts der aktuellen Kursverluste ebenso wie Analyst Jochen Rothenbacher von equinet auf die Presseberichte vom Wochenende. Das drohende Scheitern des Verkaufs belaste den Kurs sagte Noß: "Das nimmt natürlich die Fantasie aus der Aktie, da die Hoffnungen auf einen Bieterkampf und damit auch auf einen höheren Preis schwinden". Zudem habe der Aufsichtsrat offenbar Zweifel, ob der Verkauf überhaupt stattfinden solle. Auch Analyst Rothenbacher führte den möglichen Abbruch der Verkaufspläne als Grund für die Kursverluste an.

Die "WirtschaftsWoche" hatte in ihrer neuen Ausgabe unter Berufung auf Informationen aus dem Umfeld des Bundesfinanzministeriums berichtet, dass die Deutsche Post den Wert ihrer Banktochter bei mehr als zehn Milliarden Euro sehe, die bisherigen unverbindlichen Gebote der Interessenten aber zwischen acht und neun Milliarden Euro lägen. Zudem soll es bei der Post zunehmend Bedenken geben, die stabile Finanztochter abzugeben, weil das Kerngeschäft Logistik wegen des hohen Ölpreises unter Druck gerät, berichtete die "WirtschaftsWoche" weiter.



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