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Di 18. - Do 20. November 2008 - Frankfurt am Main, Messegelände, Halle 5.1
'FT': Credit Suisse streicht Kosten bei Investmentbank in London
07.07.2008 - LONDON (dpa-AFX) - Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat nach Informationen der "Financial Times" die Kosten des Topmanagements ihrer europäischen Investmentbank in London um ein Drittel gesenkt.
Auf die harschen Einschnitte wolle der neue Chef für Europa, Nahost und Afrika, Eric Varvel, in der zweiten Jahreshälfte einen Umbau des Geschäfts folgen lassen, schreibt die Zeitung ohne Quellenangabe.
Varvel ist seit Februar im Amt. Er habe in seinen ersten Monaten signalisiert, den Status quo infrage stellen zu wollen, zitiert die "FT" Bankinsider. "Er hat ein unglaublich dickes Fell, ist ein harter Manager und nicht der Typ, den es kümmert, was andere von ihm denken", sagt ein Credit-Suisse-Banker dem Blatt.
Vor allem im Londoner Büro habe Varvel in den vergangenen Monaten Änderungen in der Führung der regionalen Management-Teams durchgesetzt, um Überschneidungen zu beseitigen und die Verantwortungen für die Sparten zu klären. Das Ziel dabei sei, die Verantwortung der Leiter in den Regionalbüros vor Ort zu stärken. Diese erhielten mehr Einfluss und berichteten direkt an Varvel. Dadurch falle an mehreren Stellen der Führungsstruktur eine Hierarchieebene weg. In der zweiten Jahreshälfte solle die Macht der Regionalchefs weiter gestärkt werden, hieß es.
Die Ablösung einer Reihe von Führungskräften habe die Kosten des in London ansässigen Regional Management Teams bereits um ein Drittel gesenkt, schreibt die Zeitung unter Berufung auf eine mit dem Vorgang vertraute Person. Wichtiger als die jährliche Einsparung von 50 Millionen Schweizer Franken sei das Signal, dass der Konzern jede Mittelvergeudung abstelle und die engere Zusammenarbeit zwischen Investmentbank, Geschäft mit vermögenden Privatkunden und Asset-Management fördere.
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